Schokoplätzchen mit Herz

Ein Herz für BERLIN

Det jibts ja nich….. Das geht mir durch den Kopf, wenn sich mein Schokovorrat dem Ende zuneigt.
Dann wird es allerhöchste Zeit, der Hauptstadt einen Besuch abzustatten.
Die lieben Verwandten werden besucht, altbewährte Cafés aufgestöbert, neue Lädchen erkundet.
Für meine Schwester und mich zeigt sich Berlin eigentlich immer von seiner Schokoladenseite und das meine ich wirklich wortwörtlich so.
Neben Currywurst und Schusterjungen gibt es dort nämlich die beste SCHOKOLADE.
Hier nun zwei wundervolle Adressen, die touristisch auch nicht so überlaufen sind.

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Erste Anlaufadresse ist das ganz besondere Schokoladengeschäft Hamann, allein für einen Blick auf die Inneneinrichtung lohnt sich der Abstecher in die Brandenburgische Straße 17 (nahe U- Bahnhof Konstanzer Straße) und versetzt die Schokoladenliebhaber in eine andere Zeit.

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Leckerste Nuss- an- Nuss- Schokolade, filigrane Borkenschokolade, eine wunderbar aromatisierte Teeschokolade, eine große Auswahl an edlen Pralinen (60 Sorten!) und feinem Gebäck oder Schokoladentafeln mit unterschiedlich hohem Kakaogehalt.
Augenmerk liegt besonders auf bitteren Schokoladen, aber das soll Süßmäuler auf keinen Fall abschrecken, es gibt auch Vollmichschoklolade.

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Weiter geht es zu dem kleinen Lädchen “Wald” in Charlottenburg in der Pestalozzistraße 54a, wo nach alter Tradition echtes Königsberger Marzipan hergestellt wird.
In reiner Handarbeit werden Pralinen, Teekonfekt, Marzipanbrot und -kartoffeln produziert.
Die Rezeptur ist seit über 100 Jahren im Familienbesitz und wurde seit 1949 nicht verändert.

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Das Marzipan enthält keine Konservierungsstoffe und nur wenig Zucker, bekommt im Ofen noch eine hinreißende Bräune und schmeckt sooo gut 
- auch marzipankritische Leute konnten bereits überzeugt werden.

Für diejenigen, die nicht so schnell nach Berlin kommen und denen das Wasser schon im Mund zusammenläuft, eine feine Idee, um selbst aktiv zu werden  in Richtung Schokolade mit diesem leckeren Schokoplätzchenrezept.

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Feine Schokoherzen

Rezept für 2 Bleche:

• 125 g Butter
• 100 g Zucker
• 1 Ei
• 1 Prise Salz
• 180 g Mehl
• 60 g Mondamin
• 1 Tl. Backpulver
• 100 g geriebene Blockschokolade
• 70 g gehackte Mandeln

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Zubereitung

1.) Zunächst Butter und Zucker in einer Rührschüssel schaumig rühren und unter rühren das Ei und Salz hinzugeben.

2.) Mehl, Mondamin und Backpulver hinzufügen und unterheben.

3.) Zu guter Letzt noch die Schokolade und Mandeln hinzufügen und den Teig gut verkneten.

(Wenn der Teig für die Weiterverarbeitung zu klebrig ist, für 30 Minuten mit einer Klarsichtfolie abgedeckt, in den Kühlschrank stellen).

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4.) Den Teig fingerdick ausrollen und die Herzen ausstechen (oh, das klingt jetzt vielleicht etwas makaber… es gehen natürlich auch andere Motive) und auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech drapieren.

5.) Den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen und die Plätzchen in circa 15 Minuten abbacken.

Welche  kulinarischen Tipps habt Ihr denn für die Hauptstadt?

Fruchtig saftige Zwetschgentarte mit feinem Quarkmantel

Der Herbst ist da!!

Es lässt sich nun nicht  mehr leugnen. Als erstes bemerke ich diesen noch zögerlichen Übergang auf dem Wochenmarkt.

Die süßen Beeren, prallen Pfirsiche und Nektarinen verabschieden sich und machen verschiedensten Weinsorten, aromatischen Reneiclauden, leuchtenden Kürbissen und Zwetschgen Platz.

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Ja, die Blätter und Temperaturen purzeln natürlich auch…

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Ich bin der Meinung, man sollte unbedingt einige Dinge haben, die einem dabei helfen, den leicht melanchonischen Sommerausklang zu verkraften.

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Die erste, sehr überzeugende, Variante ist eine wundervolle Zwetschgentarte.

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Die Basis bildet ein feinknuspriger Mürbeteig, gefolgt von gedämpften Zwetschgen mit einem Hauch Zimt und zu guter Letzt einem Mäntelchen aus Quark-Vanille-Creme.

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Rezept für den wundervollen Mürbeteig:

• 200 g Mehl

• 50 g brauner Zucker

• 100 g Butter

• 2 El Apfelessig

Außerdem:

• 500g Zwetschgen

• 1 Messerspitze Zimt

Für die Creme:

• 250 g Quark (20%)

• 50 g Creme Fraiche

• 50 g  Zucker

• 1 Päckchen Vanillezucker

• 3 Eier

 

Zubereitung:

1) Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und die kalte Butter in kleingeschnittenen Stücken hinzugeben. Den Apfelessig unterrühren und die Zutaten verkneten.

Wichtig: Nur so lange wie nötig kneten (circa 3 Minuten).

2) Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

3) Nun die Zwetschgen entsteinen und 4-5 Minuten mit dem Zimt dämpfen, damit sie nach dem Backen nicht zu fest sind.

4) In der Zwischenzeit die Zutaten für die Creme abwiegen und mit einem Schneebesen oder Mixer gut verrühren.

5) Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, dünn ausrollen und in eine Kuchenform  mit 30 cm Durchmesser kleiden. Den Teigboden einige Male mit einer Gabel einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.

6) Den Teig nun bei 190° 10 Minuten vorbacken, damit er schön knusprig wird. Später hat er für diesen Bräunungseffekt keine Chance mehr…

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probiersmahl Zwetschgen Tarte 2_1400px7) Nach 10 Minuten Backzeit die Kuchenform aus dem Ofen holen, Zwetschgen auf dem Mürbeteigboden verteilen, und die Quark-Creme drübergießen.

Nach weiteren 30 Minuten Backzeit kann die Tarte aus dem Ofen geholt werden.

Am besten noch lauwarm mit den Lieben (schmeckt aber auch allein) genießen. Ihr könnt natürlich kreativ sein und verschiedene Obsttartes ausprobieren.

Blaubeeren oder Kirschen schmecken auch ganz traumhaft.

Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende, ob nun noch spätsommerlich oder bereits herbstlich angehaucht.

 

Marillenbuchteln

Eigentlich mag ich Veränderungen. Bei dem heutigen Rezept sieht es etwas anders aus.
Es stammt von der wahrscheinlich begnadetsten Köchin. Meiner Oma.
Ich könnte dieses Meisterwerk zu jeder Tageszeit essen.
Es wäre ein wundervoller Start in den Tag, ideal als Snack zwischendurch, als Nachtisch zum Mittagessen, als Mitbringsel für die Kuchentafel oder als Betthupferl…
Ihr seht schon, ganz schön vielseitig…

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Die Aprikose ist ja schon ein Wundergewächs. Im Süden Frankreichs oder Italiens gibt sie am Strauch bereits eine tolle Figur ab. Und beim Obststand daheim, ergattert sie sich mühelos den ersten Platz als “Miss Steinobst” of the year.

Nun gut, man kann die Dame auch an einem falschen Tag antreffen. Und sie zeigt sich matschig und fad oder aber noch grün hinter den Ohren und ziemlich sauer.

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Dieses Rezept jedoch bringt, Dank eines (Teig-)mantels der Verschwiegenheit und mit Zitronenzeste und Zimtnote verfeinert, nur ihre besten Eigenschaften hervor und lässt sie zur Diva erstrahlen.

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Diese Metamorphose geschieht im Sauseschritt und bedarf nur weniger Arbeitsschritte.
Ach, und hatte ich erwähnt, welch wunderbares Parfum dieses Prachtexemplar im Ofen entwickelt?

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Man kann sie ofenwarm, lauwarm oder kalt genießen.
Wenn ich es mir aber noch mal so recht überlege, plädiere ich für die ofenfrische Variante.
Die lässt nämlich auch liebe Familienmitglieder, Freunde und Verwandte nicht kalt.

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Also, schnappt euch euren Einkausfkorb und ergattert  beim Obsthändler die letzten Aprikosen des Sommers.

Marillenbuchteln

(Zutaten für circa 16 Stück)

•1kg Aprikosen

•300 g Mehl (Typ 1050)

•1 Tl. Backpulver

•1 Prise Salz

•etwas Schale einer ungespritzten Zitrone

•1 Messerspitze Zimt

•100 g Zucker

•250 g (Sahne-)Quark

•125 g Butter

Zubereitung:

1.) Das Mehl abwiegen und Backpulver, Salz, Zitonenschale, Zimt und Zucker hinzufügen.

2.) Nun den Quark und die Butter hinzugeben und zu einem schönen Teig verkneten.
(Entweder per Hand oder mit der Küchenmaschine)

3.) Die Aprikosen abwaschen und entsteinen.

4.) Den Teig in 16 Stücke teilen (Anzahl hängt von der Größe der Aprikosen ab).
Die Teigstücke zu einem Kreis von 10 cm Durchmesser formen und damit die Aprikose dünn ummanteln.

Bei 190° C auf Ober- und Unterhitze circa 30 Minuten (hängt wieder von der Größe der Buchteln ab) im Ofen abbacken.

Ihr werdet jede Menge Lob ernten. Versprochen!