Feine Steinpilzsuppe

Der Herbst. Es sind die wenigen Wochen im Jahr, wo es ruhig etwas häufiger regnen darf.
Denn dies sind optimale Bedingungen dafür, dass (sie sprichwörtlich) wie Pilze sprießen – Pfifferlinge, Maronen und Steinpilze.Herbstlaub probiersmahl 1400pxSteinpilz im Wald_ probiersmahl 1400pxDann werden der Sammelkorb oder -körbe und Taschenmesser zusammengesucht und die Tour zum nächst gelegenen Wald kann beginnen.

Vor Ort wird zunächst das Terrain gesichert.
Sind wir die ersten oder war vor uns schon jemand da? Denn ein Steinpilz wächst nur einmal und nicht wieder nach…Waldfund2  probiersmahl 1400pxEs ist wahrlich nicht schön, an Ort und Stelle nur noch Schnittstellen inspizieren zu können.

Hat man jedoch den ersten Pilz entdeckt, ist es ein bisschen wie Ostereier suchen für Erwachsene.junge Steinpilze_ probiersmahl 1400px

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Manche Herrschaften sind Meister der Tarnung und unter Blätterbergen versteckt.
Am Ende wird mit hoffentlich großer Beute der Heimweg angetreten und  eifrig überlegt, was man Leckeres aus dem Fund zaubern kann.
Bruschetta, Ragout, auf Pizza oder in einer Quiche oder für einen Vorrat trocknen?

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Nach einem Spaziergang durch den Wald ist da ein feines Süppchen der ideale Seelenwärmer.

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Zutaten

• 100 ml Weißwein
• Salz
• Pfeffer
• 2 Schalotten
• 1 Möhre
• 1 Kartoffel
• 1 Tl Butter
• 500 ml Gemüsebrühe
• 500 g (Stein-)pilze

Topping: evtl ein Löffel Crème fraiche und gehackte Petersilie

Zubereitung

1.) Die Schalotten klein schneiden und in einem Topf andünsten.
Möhre und Kartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden, in den
Topf hinzufügen und mit etwas Wasser und dem Weißwein weich köcheln
lassen (circa 10 Min.).

2.) In der Zwischenzeit die Pilze putzen und in dünne Scheiben
schneiden und in einer heißen Pfanne mit etwas Butter andünsten
lassen.

3.) Nun 2/3 der Steinpilze  und die Gemüsebrühe zum Gemüse
hinzugeben und 25 Min. köcheln lassen.

4.) Die Suppe pürieren und weitere 5 Min. köcheln lassen und mit
etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

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5.) Die Suppe anrichten und mit einem Klecks Crème Fraiche und fein gehackter Petersilie und den restlichen Steinpilzen servieren.

Wer nun bei der Pilzjagd kein Glückspilz war oder wen die Preise auf dem Wochenmarkt abschrecken, der kann die Steinpilze durch andere Pilze ersetzen.

Und habt ihr selber auch schon Pilze gesammelt und wie bereitet ihr sie zu?

 

Apfelfrühstück – An apple a day . .

Apfelfrühstück am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
So oder ähnlich müsste der Slogan für diesen köstlichen  Energieschub
lauten.

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Edler Rosenstreifling, Beaufin, Melrose, Finkenwerder Herbstprinz…
Nein, das sind kein Märchennamen.
Diese süßen Buben haben sich in den letzten Wochen aber die
Hauptrolle bei den Obstbauern landauf und -ab ergattert.
Supersaftig und knackigfrisch tummeln sie sich bei uns daheim.

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Zutaten für das Apfelfrühstück (hängen etwas von dem kleinen oder großen Hunger und der Apfelgröße ab)

• 1 Apfel (Euer Lieblingsapfel oder mal was Neues?)
• 40 g zarte Haferflocken
• 50 ml Sahne
• 1/2 Teelöffel Akazienhonig

Zum krönenden Abschluss können sich noch knusprige Kerne oder Nüsse oder auch ein paar Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Cranberries) dazu gesellen.

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Zubereitung

1.) Den Apfel schälen und in dünne Scheiben schneiden und auf einem
Teller verteilen. Wenn Ihr einen Apfelausstecher besitzt, könnt Ihr zunächst das Apfelgehäuse entfernen und  in Apfelringe schneiden – sieht besonders schön aus.

2.) Die Haferflocken darüberstreuen und die Sahne und den Honig gleichmäßig verteilen.

3.) Nun kommt das Apfelfrühstück für circa 1-2 Minuten (je nach Apfelsorte) in die Mikrowelle.

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In der Zwischenzeit den Kaffee oder Tee aufgießen.
Genießen und ziemlich wahrscheinlich gut gelaunt und gestärkt in den
Tag starten.

Habt einen schönen, sonnigen Feiertag!

 

Pizza vom Stein

Wenn ich ehrlich bin, müsste Stefan den heutigen Artikel schreiben…
Es war die Investition des Sommers, als er sich einen Grill mit Pizzastein (für ihn eher zutreffend einen Pizzastein mit Grill) zulegte.

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So scheint es nun, dass sich seine liebe Familie fast ausschließlich von Pizza ernährt.
Die Gründe leuchten ein:
Pizza wird seit jeher von Jung und Alt geliebt.

Außerdem hat man eigentlich immer alle Zutaten daheim, sodass aus den fünf Grundzutaten Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Olivenöl, 
blitzschnell ein wundervoller Hefeteig zusammengeknetet ist.
In aller Ruhe werden dann Vorratskammer und Kühlschrank inspiziert und der Teig legt ein Päuschen ein (bzw. arbeitet sehr fleißig).

Nun werden Champignons geputzt, frisches Basilikum gezupft, Tomaten und Büffelmozarella zurechtgeschnitten, Antipasti bereitgelegt und frische Ananas zerkleinert und all das, was sonst noch unbedingt auf die Lieblingspizza gehört.

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Ich gebe zu, ich bin früher auch ohne Pizzastein ausgekommen, doch nach einer delikaten Geschmacksprobe bin ich auch in Aktion getreten und habe mir ein Exemplar zugelegt.

Denn der Clou besteht darin, dass der Pizzastein der untersten Lage der Pizza Feuchtigkeit entzieht. So entsteht ein herrlich knusprig dünner Teig – wie die Pizza vom Lieblings-Italiener um die Ecke.

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Foto 2

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Hier nun die Vorlage für den sehr schmackhaften Pizzateig:

Zutaten für 3-4 (ca.2-3mm dünne) ausgerollte Pizzen ( Durchmesser: 30 bis 33 cm)

Original Rezept eines italienischen Pizzabäckers

• 500 g Mehl (wahlweise Weizenmehl und/oder Dinkelmehl)

• 300 ml lauwarmes Wasser

• 5 g frische Hefe (nein, das ist kein Druckfehler, es werden nur 4-5 g benötigt!)

• 10 g Salz

• 2 El Olivenöl

Zubereitung:
1.) Zunächst Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln, Salz an den Rand (abseits der Hefe) hinzugeben.

2.) Nun das lauwarme Wasser hinzugeben, damit sich unter Rühren die Hefe auflöst.

3.)  Olivenöl hinzugeben und den Teig circa 8 Minuten gut durchkneten.
(Bis sich der Teig gut von der Schüssel löst).
Falls der Teig zu klebrig ist, einfach etwas Mehl hinzufügen.

4.) Den Teig, mit einem Küchenhandtuch abgedeckt, etwa 50-60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

5.) Ein Viertel des Teiges mit einem Nudelholz dünn (ca.2-3mm) auf einem Holzbrett ausrollen.

WICHTIG: auf jeden Fall darauf achten , dass der Teig nicht festklebt, also ausreichend Mehl zwischen Holz und Teig streuen!

Den Pizzastein in den Gasgrill stellen und auf 220° bis 260° vorheizen.
Den Pizzateig mit fruchtigem Tomatenmark  (gibt’s auch mit Basilikum oder Chili) und etwas Olivenöl, Gewürzen und Zutaten komplettieren, und nun die Pizza mit einem herzhaften Schwung vom Holzbrett auf den Pizzastein befördern und dann die Pizza für ca. 5-9 Minuten (hängt von der Menge der Zutaten und der Dicke des Teiges ab) bei geschlossenem Deckel abbacken.

Wer keinen Gasgrill in der XL-Version sein Eigen nennt, kann den Pizzastein auch im Backofen verwenden:
A) Ofen auf 250° Ober- und Unterhitze  vorheizen und den Pizzastein auf unterster Stufe vorwärmen.
B) Vor dem Abbacken der Pizzen auf jeden Fall auf Unterhitze umstellen!
C) Abbacken der Pizza in ca. 7-11 min

Nicht verwendeter Teig lässt sich prima 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, so könnt Ihr abends noch schnell eine wunderbare ofenfrische Pizza für Euch, Eure Familie oder Freunde abbacken.

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Zum Schluss noch ein Tipp von Stefan: Der Pizzastein sieht nach häufigem Gebrauch nicht mehr besonders schön aus, was aber die Funktion und das Ergebnis nicht beeinflusst. Nicht mit Wasser reinigen, da sich der poröse Stein mit Wasser vollsaugt und dann bei hoher Hitze zerspringen könnte. Angebrannte Reste lassen sich mit einem Edelstahlspachtel entfernen. Das klappt vorzüglich und ist ruck, zuck erledigt.

Genießt den Spätsommer und viel Freude beim Nachbacken, ob nun mit oder (noch) ohne Pizzastein…