Feine gebrannte Mandeln mit wenig Zucker

Gebrannte Mandeln oder auch Wiener Mandeln gehören zu jedem Kirmesgang und etwas später im Jahr zum Weihnachtsmarktbummel dazu.
Danach ist eine lange Pause. Solange muss ich nun zum Glück nicht mehr warten…

Mandel in der Pfanne_probiersmahl_1400px

Gebrannte-Mandel 2_probiersmahl_1400px

Denn ab heute gehe ich selbst unter die Zuckerbäcker. Hätte ich gewusst, wie einfach die Zubereitung der leckeren Nascherei ist, hätte ich schon viiiieeel früher damit begonnen. Auch die Zutaten für eine Fuhre “gebrannte Mandeln” hat man eigentlich immer in seiner Vorratskammer:

Gebrannte Mandeln in Dose_probiersmahl_1400px

Es ist eine willkommene Idee für Überraschungsbesuch, da ein paar Spitztüten davon schneller als jeder Kuchen zubereitet sind. Und der Duft ist umwerfend!

Für eine Fuhre gebrannte Mandeln benötigt ihr:
• 200 g Mandeln
• 100 g Zucker
• 1 Pck. Vanillezucker (ca.8 gr)
• ca.50 ml Wasser

(Gebrannte Mandeln werden sonst häufig im Zucker- und Mandelverhältnis1:1 gemixt, da Zucker preisgünstig ist)

Hier also die etwas zahnfreundlichere Fassung ;)

Zubereitung

1.) Ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.

2.) Das Wasser, Zucker und Vanillezucker in einer mittelgroßen (unbeschichteten) Pfanne zum Kochen bringen.

3.) Nun die Mandeln hinzugeben und unter Rühren bei starker Hitze kochen lassen.

4.) Nach circa 7 Minuten (hängt von der Wassermenge ab) sollte die Flüssigkeit verdampft  und die Mandeln mit einer weißen Schicht überzogen sein. Die Temperatur reduzieren und nun weiterrühren, bis die Zuckerschicht anfängt  leicht zu karamelisieren, dann die Pfanne von der Herdplatte nehmen.

5.) Die Mandeln auf dem Backblech verteilen (mit einem Kochlöffel oder Gabeln, da man sich sonst die Finger verbrennt)!

10 Minuten Abkühlen mit einplanen und dann lauwarm genießen!! (Die Nascherei hält sich luftdicht verpackt bis zu 2 Wochen)

Chilli trifft Mandel_ probiersmahl_1400px

Für Experimentierfreudige der Tipp, andere Gewürze und Zutaten auszuprobieren.
Neben der klassischen Mandelvariante sind Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne vorzüglich.Kürbiskern + Chilli_Probiersmahl_1400px

Wie wär’s zum Beispiel mit einer pikanten Variante mit Chili und Ingwer?

Abschließend lässt sich sagen, dass das Ergebnis den lieben Mandelverkäufern da draußen Konkurrenz macht.

Feine Steinpilzsuppe

Der Herbst. Es sind die wenigen Wochen im Jahr, wo es ruhig etwas häufiger regnen darf.
Denn dies sind optimale Bedingungen dafür, dass (sie sprichwörtlich) wie Pilze sprießen – Pfifferlinge, Maronen und Steinpilze.Herbstlaub probiersmahl 1400pxSteinpilz im Wald_ probiersmahl 1400pxDann werden der Sammelkorb oder -körbe und Taschenmesser zusammengesucht und die Tour zum nächst gelegenen Wald kann beginnen.

Vor Ort wird zunächst das Terrain gesichert.
Sind wir die ersten oder war vor uns schon jemand da? Denn ein Steinpilz wächst nur einmal und nicht wieder nach…Waldfund2  probiersmahl 1400pxEs ist wahrlich nicht schön, an Ort und Stelle nur noch Schnittstellen inspizieren zu können.

Hat man jedoch den ersten Pilz entdeckt, ist es ein bisschen wie Ostereier suchen für Erwachsene.junge Steinpilze_ probiersmahl 1400px

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Manche Herrschaften sind Meister der Tarnung und unter Blätterbergen versteckt.
Am Ende wird mit hoffentlich großer Beute der Heimweg angetreten und  eifrig überlegt, was man Leckeres aus dem Fund zaubern kann.
Bruschetta, Ragout, auf Pizza oder in einer Quiche oder für einen Vorrat trocknen?

Steinpilz in Scheiben2-1 probiersmahl_1400px

Nach einem Spaziergang durch den Wald ist da ein feines Süppchen der ideale Seelenwärmer.

Steinpilz Cremesuppe 2 probiersmahl 1400px

Zutaten

• 100 ml Weißwein
• Salz
• Pfeffer
• 2 Schalotten
• 1 Möhre
• 1 Kartoffel
• 1 Tl Butter
• 500 ml Gemüsebrühe
• 500 g (Stein-)pilze

Topping: evtl ein Löffel Crème fraiche und gehackte Petersilie

Zubereitung

1.) Die Schalotten klein schneiden und in einem Topf andünsten.
Möhre und Kartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden, in den
Topf hinzufügen und mit etwas Wasser und dem Weißwein weich köcheln
lassen (circa 10 Min.).

2.) In der Zwischenzeit die Pilze putzen und in dünne Scheiben
schneiden und in einer heißen Pfanne mit etwas Butter andünsten
lassen.

3.) Nun 2/3 der Steinpilze  und die Gemüsebrühe zum Gemüse
hinzugeben und 25 Min. köcheln lassen.

4.) Die Suppe pürieren und weitere 5 Min. köcheln lassen und mit
etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Steinpilz Cremesuppe1-2_ probiersmahl 1400px

5.) Die Suppe anrichten und mit einem Klecks Crème Fraiche und fein gehackter Petersilie und den restlichen Steinpilzen servieren.

Wer nun bei der Pilzjagd kein Glückspilz war oder wen die Preise auf dem Wochenmarkt abschrecken, der kann die Steinpilze durch andere Pilze ersetzen.

Und habt ihr selber auch schon Pilze gesammelt und wie bereitet ihr sie zu?

 

Schokoplätzchen mit Herz

Ein Herz für BERLIN

Det jibts ja nich….. Das geht mir durch den Kopf, wenn sich mein Schokovorrat dem Ende zuneigt.
Dann wird es allerhöchste Zeit, der Hauptstadt einen Besuch abzustatten.
Die lieben Verwandten werden besucht, altbewährte Cafés aufgestöbert, neue Lädchen erkundet.
Für meine Schwester und mich zeigt sich Berlin eigentlich immer von seiner Schokoladenseite und das meine ich wirklich wortwörtlich so.
Neben Currywurst und Schusterjungen gibt es dort nämlich die beste SCHOKOLADE.
Hier nun zwei wundervolle Adressen, die touristisch auch nicht so überlaufen sind.

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Erste Anlaufadresse ist das ganz besondere Schokoladengeschäft Hamann, allein für einen Blick auf die Inneneinrichtung lohnt sich der Abstecher in die Brandenburgische Straße 17 (nahe U- Bahnhof Konstanzer Straße) und versetzt die Schokoladenliebhaber in eine andere Zeit.

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Leckerste Nuss- an- Nuss- Schokolade, filigrane Borkenschokolade, eine wunderbar aromatisierte Teeschokolade, eine große Auswahl an edlen Pralinen (60 Sorten!) und feinem Gebäck oder Schokoladentafeln mit unterschiedlich hohem Kakaogehalt.
Augenmerk liegt besonders auf bitteren Schokoladen, aber das soll Süßmäuler auf keinen Fall abschrecken, es gibt auch Vollmichschoklolade.

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Weiter geht es zu dem kleinen Lädchen “Wald” in Charlottenburg in der Pestalozzistraße 54a, wo nach alter Tradition echtes Königsberger Marzipan hergestellt wird.
In reiner Handarbeit werden Pralinen, Teekonfekt, Marzipanbrot und -kartoffeln produziert.
Die Rezeptur ist seit über 100 Jahren im Familienbesitz und wurde seit 1949 nicht verändert.

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Das Marzipan enthält keine Konservierungsstoffe und nur wenig Zucker, bekommt im Ofen noch eine hinreißende Bräune und schmeckt sooo gut 
- auch marzipankritische Leute konnten bereits überzeugt werden.

Für diejenigen, die nicht so schnell nach Berlin kommen und denen das Wasser schon im Mund zusammenläuft, eine feine Idee, um selbst aktiv zu werden  in Richtung Schokolade mit diesem leckeren Schokoplätzchenrezept.

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Feine Schokoherzen

Rezept für 2 Bleche:

• 125 g Butter
• 100 g Zucker
• 1 Ei
• 1 Prise Salz
• 180 g Mehl
• 60 g Mondamin
• 1 Tl. Backpulver
• 100 g geriebene Blockschokolade
• 70 g gehackte Mandeln

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Zubereitung

1.) Zunächst Butter und Zucker in einer Rührschüssel schaumig rühren und unter rühren das Ei und Salz hinzugeben.

2.) Mehl, Mondamin und Backpulver hinzufügen und unterheben.

3.) Zu guter Letzt noch die Schokolade und Mandeln hinzufügen und den Teig gut verkneten.

(Wenn der Teig für die Weiterverarbeitung zu klebrig ist, für 30 Minuten mit einer Klarsichtfolie abgedeckt, in den Kühlschrank stellen).

Schoko Plätzchen_Probiersmahl_1400px hell

4.) Den Teig fingerdick ausrollen und die Herzen ausstechen (oh, das klingt jetzt vielleicht etwas makaber… es gehen natürlich auch andere Motive) und auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech drapieren.

5.) Den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen und die Plätzchen in circa 15 Minuten abbacken.

Welche  kulinarischen Tipps habt Ihr denn für die Hauptstadt?

Apfelfrühstück – An apple a day . .

Apfelfrühstück am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
So oder ähnlich müsste der Slogan für diesen köstlichen  Energieschub
lauten.

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Edler Rosenstreifling, Beaufin, Melrose, Finkenwerder Herbstprinz…
Nein, das sind kein Märchennamen.
Diese süßen Buben haben sich in den letzten Wochen aber die
Hauptrolle bei den Obstbauern landauf und -ab ergattert.
Supersaftig und knackigfrisch tummeln sie sich bei uns daheim.

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Zutaten für das Apfelfrühstück (hängen etwas von dem kleinen oder großen Hunger und der Apfelgröße ab)

• 1 Apfel (Euer Lieblingsapfel oder mal was Neues?)
• 40 g zarte Haferflocken
• 50 ml Sahne
• 1/2 Teelöffel Akazienhonig

Zum krönenden Abschluss können sich noch knusprige Kerne oder Nüsse oder auch ein paar Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Cranberries) dazu gesellen.

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Zubereitung

1.) Den Apfel schälen und in dünne Scheiben schneiden und auf einem
Teller verteilen. Wenn Ihr einen Apfelausstecher besitzt, könnt Ihr zunächst das Apfelgehäuse entfernen und  in Apfelringe schneiden – sieht besonders schön aus.

2.) Die Haferflocken darüberstreuen und die Sahne und den Honig gleichmäßig verteilen.

3.) Nun kommt das Apfelfrühstück für circa 1-2 Minuten (je nach Apfelsorte) in die Mikrowelle.

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In der Zwischenzeit den Kaffee oder Tee aufgießen.
Genießen und ziemlich wahrscheinlich gut gelaunt und gestärkt in den
Tag starten.

Habt einen schönen, sonnigen Feiertag!

 

Fruchtig saftige Zwetschgentarte mit feinem Quarkmantel

Der Herbst ist da!!

Es lässt sich nun nicht  mehr leugnen. Als erstes bemerke ich diesen noch zögerlichen Übergang auf dem Wochenmarkt.

Die süßen Beeren, prallen Pfirsiche und Nektarinen verabschieden sich und machen verschiedensten Weinsorten, aromatischen Reneiclauden, leuchtenden Kürbissen und Zwetschgen Platz.

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Ja, die Blätter und Temperaturen purzeln natürlich auch…

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Ich bin der Meinung, man sollte unbedingt einige Dinge haben, die einem dabei helfen, den leicht melanchonischen Sommerausklang zu verkraften.

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Die erste, sehr überzeugende, Variante ist eine wundervolle Zwetschgentarte.

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Die Basis bildet ein feinknuspriger Mürbeteig, gefolgt von gedämpften Zwetschgen mit einem Hauch Zimt und zu guter Letzt einem Mäntelchen aus Quark-Vanille-Creme.

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Rezept für den wundervollen Mürbeteig:

• 200 g Mehl

• 50 g brauner Zucker

• 100 g Butter

• 2 El Apfelessig

Außerdem:

• 500g Zwetschgen

• 1 Messerspitze Zimt

Für die Creme:

• 250 g Quark (20%)

• 50 g Creme Fraiche

• 50 g  Zucker

• 1 Päckchen Vanillezucker

• 3 Eier

 

Zubereitung:

1) Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und die kalte Butter in kleingeschnittenen Stücken hinzugeben. Den Apfelessig unterrühren und die Zutaten verkneten.

Wichtig: Nur so lange wie nötig kneten (circa 3 Minuten).

2) Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

3) Nun die Zwetschgen entsteinen und 4-5 Minuten mit dem Zimt dämpfen, damit sie nach dem Backen nicht zu fest sind.

4) In der Zwischenzeit die Zutaten für die Creme abwiegen und mit einem Schneebesen oder Mixer gut verrühren.

5) Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, dünn ausrollen und in eine Kuchenform  mit 30 cm Durchmesser kleiden. Den Teigboden einige Male mit einer Gabel einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.

6) Den Teig nun bei 190° 10 Minuten vorbacken, damit er schön knusprig wird. Später hat er für diesen Bräunungseffekt keine Chance mehr…

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probiersmahl Zwetschgen Tarte 2_1400px7) Nach 10 Minuten Backzeit die Kuchenform aus dem Ofen holen, Zwetschgen auf dem Mürbeteigboden verteilen, und die Quark-Creme drübergießen.

Nach weiteren 30 Minuten Backzeit kann die Tarte aus dem Ofen geholt werden.

Am besten noch lauwarm mit den Lieben (schmeckt aber auch allein) genießen. Ihr könnt natürlich kreativ sein und verschiedene Obsttartes ausprobieren.

Blaubeeren oder Kirschen schmecken auch ganz traumhaft.

Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende, ob nun noch spätsommerlich oder bereits herbstlich angehaucht.

 

Birkes – Dänische Blätterteigbrötchen

Wenn ich meine Augen schließe, kann ich sie förmlich schmecken. Kleine feine Blätterteigbrötchen. Kurz, dänische Teebirkes.

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Sie gehören zu jedem Sommerurlaub, wie der Strand zum Meer.
Wieder daheim, trennen unsere Familie ernüchternde 650 Kilometer, 6 Stunden Autofahrt oder aber circa 350 Tage von diesem kulinarischen Highlight.

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Um diese Hindernisse zu umgehen, wird nun fleißig geknetet, gerollt und gefaltet.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
10 Birkes laufen im heimischen Backofen zur Höchstform auf und versüßen den Einstieg in den Alltag ganz  ”smuk”.

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Die Birkes mit einem Klecks Quark und einem Tupfer selbstgemachter Marmelade versehen und ich werde geduldig bis zum nächsten Sommer ausharren.

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Für alle Dänemarkpioniere oder jene, die es vielleicht noch werden wollen, ein Geheimtipp: Solltet ihr hoch oben im Norden Dänemarks Urlaub machen, unbedingt dem Strandkiosk in Grønhøj einen Besuch abstatten.

Dort kann man sich mit frischen, deliziösen Birkes eindecken und einen Plausch mit Christen, dem Besitzer halten.
Die Brötchen, die er verkauft, kommen morgendlich frisch aus der Hune Bäckerei und Brot und Brötchen kommen ganz ohne Farb- und Zusatzstoffe aus.

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Welches kulinarische Urlaubshighlight möchtet Ihr nicht mehr missen? Habt ein  wundervolles Wochenende.

Dänische Birkes (deutsche Übersetzung für Birkes: Mohn)

Anzahl: 10 Stück

• 50 g  frische Hefe
• 250 g lauwarmes Wasser
• 1 1/2 Tl Salz
• 1 Prise Zucker
• 450 g Mehl
• 200 g  Butter

Für die Garnitur:
1 Eiweiß
wahlweise weißen oder schwarzen Mohn

1.) In einer Rührschüssel die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen.

2.) Ei, Salz und Zucker unterrühren und schrittweise das Mehl untermengen.

3.) Den Teig gut durchkneten (5 Minuten), mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.

4.) Den Teig nun fingerdick ausrollen und auf einer Hälfte die Butter in Stückchen verteilen.
Anschließend die butterfreie Seite über die Butterstückchenseite klappen und die Teigplatte noch 2-3-mal falten, sodass man ein kompaktes Päckchen erhält.

5.) Den Teig 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

6.) Den Teig erneut ausrollen und mindestens 3 Schichten falten.

7.) Anschließend dem Teig wieder eine Ruhezeit von 15 Minuten gönnen.

Den Vorgang  Ausrollen, Falten, Kühlen solltet Ihr 5-mal durchführen, dann werdet Ihr am Ende mit einem feinblättrigen, knusprigen Hefeteil belohnt.

8.) Nach dem ganzen Gerolle und Gefalte den Teig zu guter Letzt noch einmal ausrollen zu einer Fläche von etwa 30 x 60 cm.
Den Teig aufrollen und 10 Scheiben schneiden.
Die Teilchen mit Eiweiß bepinseln und den Mohn darauf verteilen.

9.) Den Backofen auf 190 Grad vorheizen und die Birkes (ein letztes Mal) 15 Minuten gehen lassen.
(Wer mit dem Zeitplan organisatorisch ins Schleudern kommt, kann die Birkes zu diesem Zeitpunkt problemlos mit einem Küchentuch abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank verfrachten).

10.) Nun kommt das Gebäck für 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.

 

Für Eilige:

Für den kleinen Hunger zwischendurch sind die Fertigblätterteig – Birkes eine wunderbar flotte Version. Einfach einen Fertigblätterteig doppelt legen, mit Eiweiß bepinseln und Mohn bestreuen, in 6-7 Stücke teilen und ab in den Ofen.

Viel Freude beim Nachbacken!

 

 

Pizza vom Stein

Wenn ich ehrlich bin, müsste Stefan den heutigen Artikel schreiben…
Es war die Investition des Sommers, als er sich einen Grill mit Pizzastein (für ihn eher zutreffend einen Pizzastein mit Grill) zulegte.

Antipasti_Pizzabelag_DSC_3107_1400px

So scheint es nun, dass sich seine liebe Familie fast ausschließlich von Pizza ernährt.
Die Gründe leuchten ein:
Pizza wird seit jeher von Jung und Alt geliebt.

Außerdem hat man eigentlich immer alle Zutaten daheim, sodass aus den fünf Grundzutaten Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Olivenöl, 
blitzschnell ein wundervoller Hefeteig zusammengeknetet ist.
In aller Ruhe werden dann Vorratskammer und Kühlschrank inspiziert und der Teig legt ein Päuschen ein (bzw. arbeitet sehr fleißig).

Nun werden Champignons geputzt, frisches Basilikum gezupft, Tomaten und Büffelmozarella zurechtgeschnitten, Antipasti bereitgelegt und frische Ananas zerkleinert und all das, was sonst noch unbedingt auf die Lieblingspizza gehört.

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Ich gebe zu, ich bin früher auch ohne Pizzastein ausgekommen, doch nach einer delikaten Geschmacksprobe bin ich auch in Aktion getreten und habe mir ein Exemplar zugelegt.

Denn der Clou besteht darin, dass der Pizzastein der untersten Lage der Pizza Feuchtigkeit entzieht. So entsteht ein herrlich knusprig dünner Teig – wie die Pizza vom Lieblings-Italiener um die Ecke.

Ananas Pizza1-2_1400px

Foto 2

PIZZA Mystik-Chilli-Speciale_1400px

Hier nun die Vorlage für den sehr schmackhaften Pizzateig:

Zutaten für 3-4 (ca.2-3mm dünne) ausgerollte Pizzen ( Durchmesser: 30 bis 33 cm)

Original Rezept eines italienischen Pizzabäckers

• 500 g Mehl (wahlweise Weizenmehl und/oder Dinkelmehl)

• 300 ml lauwarmes Wasser

• 5 g frische Hefe (nein, das ist kein Druckfehler, es werden nur 4-5 g benötigt!)

• 10 g Salz

• 2 El Olivenöl

Zubereitung:
1.) Zunächst Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln, Salz an den Rand (abseits der Hefe) hinzugeben.

2.) Nun das lauwarme Wasser hinzugeben, damit sich unter Rühren die Hefe auflöst.

3.)  Olivenöl hinzugeben und den Teig circa 8 Minuten gut durchkneten.
(Bis sich der Teig gut von der Schüssel löst).
Falls der Teig zu klebrig ist, einfach etwas Mehl hinzufügen.

4.) Den Teig, mit einem Küchenhandtuch abgedeckt, etwa 50-60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

5.) Ein Viertel des Teiges mit einem Nudelholz dünn (ca.2-3mm) auf einem Holzbrett ausrollen.

WICHTIG: auf jeden Fall darauf achten , dass der Teig nicht festklebt, also ausreichend Mehl zwischen Holz und Teig streuen!

Den Pizzastein in den Gasgrill stellen und auf 220° bis 260° vorheizen.
Den Pizzateig mit fruchtigem Tomatenmark  (gibt’s auch mit Basilikum oder Chili) und etwas Olivenöl, Gewürzen und Zutaten komplettieren, und nun die Pizza mit einem herzhaften Schwung vom Holzbrett auf den Pizzastein befördern und dann die Pizza für ca. 5-9 Minuten (hängt von der Menge der Zutaten und der Dicke des Teiges ab) bei geschlossenem Deckel abbacken.

Wer keinen Gasgrill in der XL-Version sein Eigen nennt, kann den Pizzastein auch im Backofen verwenden:
A) Ofen auf 250° Ober- und Unterhitze  vorheizen und den Pizzastein auf unterster Stufe vorwärmen.
B) Vor dem Abbacken der Pizzen auf jeden Fall auf Unterhitze umstellen!
C) Abbacken der Pizza in ca. 7-11 min

Nicht verwendeter Teig lässt sich prima 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, so könnt Ihr abends noch schnell eine wunderbare ofenfrische Pizza für Euch, Eure Familie oder Freunde abbacken.

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Zum Schluss noch ein Tipp von Stefan: Der Pizzastein sieht nach häufigem Gebrauch nicht mehr besonders schön aus, was aber die Funktion und das Ergebnis nicht beeinflusst. Nicht mit Wasser reinigen, da sich der poröse Stein mit Wasser vollsaugt und dann bei hoher Hitze zerspringen könnte. Angebrannte Reste lassen sich mit einem Edelstahlspachtel entfernen. Das klappt vorzüglich und ist ruck, zuck erledigt.

Genießt den Spätsommer und viel Freude beim Nachbacken, ob nun mit oder (noch) ohne Pizzastein…

 

Marillenbuchteln

Eigentlich mag ich Veränderungen. Bei dem heutigen Rezept sieht es etwas anders aus.
Es stammt von der wahrscheinlich begnadetsten Köchin. Meiner Oma.
Ich könnte dieses Meisterwerk zu jeder Tageszeit essen.
Es wäre ein wundervoller Start in den Tag, ideal als Snack zwischendurch, als Nachtisch zum Mittagessen, als Mitbringsel für die Kuchentafel oder als Betthupferl…
Ihr seht schon, ganz schön vielseitig…

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Die Aprikose ist ja schon ein Wundergewächs. Im Süden Frankreichs oder Italiens gibt sie am Strauch bereits eine tolle Figur ab. Und beim Obststand daheim, ergattert sie sich mühelos den ersten Platz als “Miss Steinobst” of the year.

Nun gut, man kann die Dame auch an einem falschen Tag antreffen. Und sie zeigt sich matschig und fad oder aber noch grün hinter den Ohren und ziemlich sauer.

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Dieses Rezept jedoch bringt, Dank eines (Teig-)mantels der Verschwiegenheit und mit Zitronenzeste und Zimtnote verfeinert, nur ihre besten Eigenschaften hervor und lässt sie zur Diva erstrahlen.

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Diese Metamorphose geschieht im Sauseschritt und bedarf nur weniger Arbeitsschritte.
Ach, und hatte ich erwähnt, welch wunderbares Parfum dieses Prachtexemplar im Ofen entwickelt?

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Man kann sie ofenwarm, lauwarm oder kalt genießen.
Wenn ich es mir aber noch mal so recht überlege, plädiere ich für die ofenfrische Variante.
Die lässt nämlich auch liebe Familienmitglieder, Freunde und Verwandte nicht kalt.

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Also, schnappt euch euren Einkausfkorb und ergattert  beim Obsthändler die letzten Aprikosen des Sommers.

Marillenbuchteln

(Zutaten für circa 16 Stück)

•1kg Aprikosen

•300 g Mehl (Typ 1050)

•1 Tl. Backpulver

•1 Prise Salz

•etwas Schale einer ungespritzten Zitrone

•1 Messerspitze Zimt

•100 g Zucker

•250 g (Sahne-)Quark

•125 g Butter

Zubereitung:

1.) Das Mehl abwiegen und Backpulver, Salz, Zitonenschale, Zimt und Zucker hinzufügen.

2.) Nun den Quark und die Butter hinzugeben und zu einem schönen Teig verkneten.
(Entweder per Hand oder mit der Küchenmaschine)

3.) Die Aprikosen abwaschen und entsteinen.

4.) Den Teig in 16 Stücke teilen (Anzahl hängt von der Größe der Aprikosen ab).
Die Teigstücke zu einem Kreis von 10 cm Durchmesser formen und damit die Aprikose dünn ummanteln.

Bei 190° C auf Ober- und Unterhitze circa 30 Minuten (hängt wieder von der Größe der Buchteln ab) im Ofen abbacken.

Ihr werdet jede Menge Lob ernten. Versprochen!